wird geladen

Schmiedewerke Gröditz GmbH - Schmiedepresse mit Wasserstoff

In den Schmiedewerken Gröditz wird ein vorgeschmiedeter, rund 28 Tonnen schwerer Stab zum Schmiedeofen 23 (vorn links) gebracht. Im Hintergrund steht die wasserhydraulische Freiformschmiedepresse, die umgerüstet werden soll. © Schmiedewerke Gröditz
In den Schmiedewerken Gröditz wird ein vorgeschmiedeter, rund 28 Tonnen schwerer Stab zum Schmiedeofen 23 (vorn links) gebracht. Im Hintergrund steht die wasserhydraulische Freiformschmiedepresse, die umgerüstet werden soll.

Schmiedewerke Gröditz
Schmiedepresse mit Wasserstoff

21.08.2026 | Die Schmiede Gröditz rüstet ihre Freiformschmiedepresse um, indem sie die neun Öfen künftig mit Wasserstoff statt Gas betreibt.

Die Freiformschmiedepresse der Schmiede Gröditz verfügt über eine Presskraft von 60 Meganewton (MN) – das entspricht der Kraft von mindestens drei Güterzügen. Zu dieser Presse gehören neun Hochtemperaturöfen. Und diese sollen künftig mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden. Das bedeutet nicht nur eine technische Umrüstung, sondern auch neue Prozessparameter, die eine gleichbleibende Qualität der Schmiedeprodukte sicherstellen. Am Ende sollen gegenüber modernen, effizienten Anlagen Treibhausgasemissionseinsparungen von 99,9 Prozent erzielt werden.

Der Schmiedeofen 2 wird beladen. Schmiedewerke Gröditz
Der Schmiedeofen 2 der Schmiedewerke Gröditz wird beladen.

Dazu müssen Brenner, Auskleidung, Rohrleitungen, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik umgerüstet werden. Eine übergeordnete Wasserstoffinfrastruktur und ein Anschluss an das Wasserstoffkernnetz sind ebenfalls notwendig.